![]() LYRICS - Gesammelte Werke
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![]() Texte von ELDRIN
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» Szenario – Sie und ErDie kleine Welt, die sie erschaffen, sie liegt am Boden, besiegt, zerstört. Der strahlende Glanz ihrer Liebe ist erloschen. Mächtige Wolken der Angst und der Sorge um die Zukunft verdunkeln das Bild der Verwüstung. Ihre Bauwerke aus Hoffnung und Freude, sie sind gefallen, zerborsten. Die Blumen der Erinnerung hängen welk zu Boden. Die Flammen der Wut sind erloschen, nur der beißende Geruch der Enttäuschung liegt noch in der Luft. Inmitten der Trümmer stehen sie sich gegenüber. Beide am Ende ihrer Kräfte, weinend, verletzt. Ihre Blicke wandern, alles um sie herum ist zerstört. Betretene Stille breitet sich aus. Die Stille der Hoffnungslosigkeit. Sie sehen sich an, ihre Blicke sind leer. Selbst der Hass ist verschwunden, er hat sein Werk vollendet. Ratlos, hilflos stehen sie da. Doch plötzlich durchbricht ein Laut die Stille. Etwas bewegt sich im Staub, etwas hat überlebt. Eine kleine Taube, schneeweiß ist sie. Er sieht sie an, sie schaut auch hin. Die Taube dreht ihren Kopf, zu ihm, dann zu ihr. Als wenn sie etwas sagen wollte. Dann breitet sie ihre Flügel aus und steigt zum Himmel auf. Und jeder ihrer Flügelschläge teilt die Wolken der Hoffnungslosigkeit. Sie fliegt höher und höher, bis sie verschwunden ist. Doch sie hat etwas hinterlassen. Den Weg durch die Wolken. Es ist der Weg für einen kleinen Sonnenstrahl der Hoffnung. Und es ist nicht die Hoffnung für ihn oder für sie, die die finsteren Wolken durchdringt. Es ist ein Sonnenstrahl der Hoffnung für ihren gemeinsamen Sohn. Sie sehen sich an. Werden sie sich die Hände reichen ?
» EngelEinst brachte sie Freude und Glück. Sie machte seine Träume wahr und gab ihm Hoffnung in schweren Zeiten. Indem sie einfach da war, ihm immer wieder Mut zusprach, im Alltagskampf durchzuhalten. Und indem sie mit einer kleinen, stillen Umarmung immer wieder seinen ganzen Schmerz von ihm nahm. Sie gab ihm Lebensfreude. Sie war für ihn nicht einfach nur Mensch, sie war viel mehr. Denn sie hatte zwei wunderschöne, schneeweiß glänzende Flügel aus Liebe und Hoffnung. Er konnte es sehen und erkannte, daß sie ein Engel war. Sein Engel. Er sagte es ihr, doch sie winkte nur verlegen ab... Doch eines Tages, er ließ sie mal wieder allein um den Lebensunterhalt zu verdienen, wurde sie ein wenig neugierig. Vorsichtig breitete sie ihre Flügel aus und tat ein paar zaghafte Schläge. Dann nochmal und nochmal. Und tatsächlich, sie erhob sich ein kleines Stück. Aus dem kleinen Stück wurden schnell ein paar Meter und schon bald darauf konnte sie fliegen. Ein wenig unsicher stieg sie auf und betrachtete ihre Umgebung. Nicht weit entfernt entdeckte sie einen anderen Menschen, ganz klein, dort unten am Boden. Sie wollte ihn näher betrachten und flog tiefer. Plötzlich, als er sie entdeckte und ihr zuwinkte, verlor sie die Kontolle. Sie stürzte hinab zu ihm, hinein in einen Sumpf aus Lüge, Betrug und Untreue. Der Mensch sah es, doch er half ihr nicht. Nein, er hielt sie sogar fest, denn er wollte den Engel für sich haben. Und so zog er sie noch tiefer hinein. Irgendwann ließ er ab von ihr. Sie befreite sich mühsam und trat erschöpft den Weg nach Hause an. Sorgen und Angst begleiteten sie auf ihrem Weg. Sie kam bei ihm an und erzählte ihm traurig von ihrem Ausflug. Doch er wusste schon davon, er hatte sie fliegen sehen. Und so betrachtete er sie, wie sie vor ihm stand. Der Schmutz der Untreue haftete an ihr, ihre Flügel waren vom Sturz gebrochen und grau geworden vom Staub aus Lüge und Betrug. Der glänzende Schein ihrer Flügel war im Sumpf verlorengegangen. Sie würde nie wieder strahlen können, nie wieder ihre Flügel ausbreiten können. Und so erkannte er, was sie geworden war. Nur noch ein Mensch...
» SchmetterlingeVollendete Schönheit mit purer Eleganz. Sie sind eine wunderschöne Schöpfung der Natur. Aber heute möchte ich nicht über die Insekten schreiben, sondern über das angenehm aufregende Gefühl, "Schmetterlinge im Bauch" zu haben. Rational betrachtet sind sie nur die körperlichen Symptome für Aufregung und Angst. Zitternde Hände, ein flaues Gefühl im Magen, verbale Schüchternheit und Vermeidung von Blickkontakt. Sie begegnen uns meist, wenn wir einem "besonderen Menschen" gegenüberstehen. Jedenfalls geht es mir so... Nach meiner ersten dauerhaften Beziehung habe ich diese "Tierchen" allerdings lange nicht mehr gesehen. Denn Alltag und Gewohnheit sind Gift für sie. Einige Zeit später waren sie vom einen auf den anderen Augenblick wieder da. Meine "Kollegin" war Schuld an ihrem Auftreten. Leider stellte sich bald heraus, daß diese junge Dame mit einem Schmetterlingsnetz unterwegs war. Sie rief diese Schmetterlinge zu Dutzenden hervor, nur um sie auch gleich wieder einzufangen und in ihrer Sammlung "aufzuspießen". War wohl gut für ihr Ego. Jedenfalls kann sie's heute noch nicht lassen, obwohl sie seit Jahrern verheiratet ist. Spätestens nach dieser Erfahrung waren diese Tierchen in meinem Ansehen stark gesunken. Doch irgendwie beeinflussen mich Schmetterlinge immer wieder, wenn sie mich finden oder "heimsuchen". Selbst Logik und Vernunft vermögen es anscheinend nicht, sie aufzuhalten. Und so kehrten sie irgendwann wieder. In einer Form und Anzahl, wie ich sie zuvor nicht erlebt hatte. Zum Einen natürlich durch das Mädchen, das ich damals kennenlernte. Zum Anderen aber erst, als mir dieses Mädchen einen wundervollen kleinen Sohn schenkte. Nie zuvor hatte ich so viele Emotionen gleichzeitig gefühlt, als am Geburtstag meines Sohnes. An diesem Tag stand ich komplett neben mir, war nicht mehr Herr meiner Sinne. Es war der bisher schönste Tag in meinem Leben, bis heute... Doch so wunderschön sie auch anzusehen sind, so kurzlebig sind sie doch auch. Mein Sohn war noch nicht ganz sechs Jahre alt, als seine Mutter beschloss, eigene Wege zu beschreiten (unnötig, an dieser Stelle näher drauf einzugehen). Da waren sie dahin, die Schmetterlinge. Zerstört in einem Atemzug. Gemeinsam mit den Träumen einer gemeinsamen Zukunft als "heile Familie". Und Familie hatte immer schon den höchsten Stellenwert für mich. Ich konnte also quasi meinen Lebenstraum begraben. Was ein guter Grund für mich war, "Schmetterlinge im Bauch" aus meinem Leben zu verbannen. Denn bisher haben sie auf lange Sicht nur Unheil über mich gebracht. Was habe ich also getan ? Ich habe sie erfolgreich bekämpft, sobald sie auch nur in meine Sichtweite kamen. Worin sollte auch der Sinn liegen, sich auf etwas einzulassen, was einen emotional fast zerstört hätte ? Manche junge Dame mag ich in der letzten Zeit mit meiner Einstellung dazu verwirrt oder verletzt haben. Man möge mir dies verzeihen, es war nie meine Absicht, jemandem zu schaden. Es gibt ein sehr schönes Lied darüber (Thomas D. - Uns trennt das Leben)... Ich habe auch heute noch ein eher gestörtes Verhältnis zu diesen "Schmetterlingen im Bauch". Scheidungsväter verstehen das vielleicht. Und doch kam eines Tages der Moment, an dem sie mich plötzlich und unerwartet wieder mit ihrer vollen Pracht aus der Bahn warfen. Trotz aller schlechten Erfahrungen: Sie waren wieder da ! Ich stand vor einem wunderschönen Mädchen. Egal, dagegen war ich doch eigentlich schon immun ? Doch sie war irgendwie anders. Supernett und freundlich, natürlich, mit einem herzerweichenden Lächeln. Ihr Leben und ihre Zukunft fest in ihren eigenen Händen. "Die Eine", die es hätte sein können... Doch leider denkt sie genauso realistisch wie ich. Sie studiert gerade und jobbt nebenbei in jeder freien Minute. Sich im Moment auf eine Beziehung einzulassen würde ihre Zukunftspläne gefährden. Vernünftig... Und bei mir sieht's nicht viel anders aus. Ich habe meinen Sohn jede zweite Woche bei mir und arbeite im Schichtbetrieb. Mit den Worten von Thomas D.: "Uns trennt das Leben". Und doch bleiben täglich die Träume davon, daß es anders sein könnte. Und die Schmetterlinge im Bauch, wenn ich sie treffe. Ich danke ihr dafür, daß ich wieder träumen kann !
» Dummheit ?Wenn einer mal sein Herz befragt Jung oder älter, ganz egal, Der hübschen Töchter gibt es viele, Dann Anwalt, Scheidung, Unterhalt, Doch wo sind die, die anders denken, Daß es sie gibt, das glaube ich, Sollt’ ich jetzt einfach aufgeben ? Vergangenheit hat mich verletzt,
» ZeitarbeiterWo rohe Kräfte sinnlos walten, Versuchen, Arbeit hier zu machen, Sie schlagen alles kurz und krumm, ´nem Fachmann nichtmal etwas ähnlich, Doch das alleine stört uns nie, Und ist einer mal zu teuer, So schaffen sie, tagein, tagaus, Ein Hungerlohn für viel Arbeit, Die Stammarbeiter sind am grinsen, doch wartet ab, es kommt die Zeit,
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![]() Texte von Sylvia
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» Das LebenDas Leben zieht wie Rauch vorbei
» Freude suchenFreude kommt nicht von allein. Musst sie andren Menschen schenken, Schenkst Du andren Menschen Glück,
» TräumeIm Frühling des Lebens
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![]() Texte von Nasrin
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» Liebe ?Ich suchte Halt, wo kein Halt war.
» GehenBin manchen Weg gegangen.
» EwigkeitSamtschwarze Nacht,
» IrgendwannRegentropfen klatschen ans Fenster.
» VergangenheitsbewältigungWo ist all das Licht geblieben ?
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![]() Texte und Gedichte zum Teil unbekannter Verfasser
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» Ich danke...Ich danke den Menschen, die mich belügen und enttäuschen. Ich danke den Menschen, die mich durch Worte und Taten erniedrigt und gedemütigt haben. Ich danke den Menschen, von denen ich mich in schweren Zeiten verlassen fühle. Ich danke den Menschen, die Dinge stets negativ sehen. Ich danke den Menschen, die jammern und sich selbst bemitleiden. Ich danke den Menschen, die mir mein Leben und den Erfolg nicht gönnen. Ich danke den Menschen, die schlecht über mich reden. Ich danke den Menschen, die nur an Geld und Karriere denken. Ich danke den Menschen, die nicht an mich glauben. Ich danke all diesen Menschen, dass ich ihnen begegnen darf.
» Die ewige Liebe...ich brauche dich und ich suche dein geheimnis nähe ist so klein suche um dir doch nie
» Rechnung bezahlt...Eines Abends, als die Mutter gerade das Abendessen kochte, kam der elfjährige Sohn in die Küche, mit einem Zettel in der Hand. Er überreichte den Zettel mit einem seltsamen, amtlich anmutenden Gesichtsausdruck seiner Mutter, die sich daraufhin die Hände in der Schürze abwischte, den Zettel entgegennahm, und zu lesen begann: Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro Die Mutter blickte sanft ihren Sohn an. Es kamen ihr unzählige Erinnerungen ins Gedächtnis. Dann nahm sie einen Stift, und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben: Für neun Monate lang unter meinem Herzen tragen: 0 Euro Insgesamt: 0 Euro Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem Lächeln den Zettel ihrem Sohn in die Hand. Das Kind las es, und zwei große Tränen liefen aus seinen Augen. Dann drückte er den Zettel an sein Herz, und schrieb im Anschluss auf seine eigene Rechnung: - BEZAHLT -
» Der GeigerEin Geiger zog von Land zu Land, Er spielte leis, er spielte stark, Das Lob erschallt. Der Geiger stand Mein alter Vater spielte mir, Doch wie ich sinne hin und her, Er spricht's und spielet leis und stark, "O jammervolle Schnörkelei'n! Er wandert hin, er wandert her, Doch sinnt er stehts und sinnet noch Der Knabe, den er geigen lehrt, Als er erwachet, spricht er mild: Die Weise, die ich nimmer fand, Der Knabe reicht die Geige dar, Die alte Hand ermattet nicht, Da stirbt der Ton, der Bogen fällt,
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![]() gesammelte Sprüche
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» #1Im Schatten geboren, das Licht nie geseh'n,
» #2Ich hatte Tränen im Gesicht, als ich dir sagte "Ich liebe dich"
» #3Es war eiskalt,
» #4Du sagst, Du liebst die Sonne,
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